| Festakt in Imst am 19. Juni 2009 |
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| Geschrieben von: Eveline |
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Das Wetter hätte besser sein können. Irgendwie scheint dem Petrus in diesem Sommer ständig eine Laus über die Leber zu laufen. Ein großes Festzelt schützte die große Gäste- und Gratulantenschar vor den Unbilden des Gewitters. Vielleicht auch ein Symbol für das, was SOS-Kinderdorf für Kinder bedeutet, die aus dem Nest fallen: Geborgenheit, Nähe und Sicherheit unter einem schützenden Dach. Der Festakt in Imst „60 Jahre SOS-Kinderdorf“ stand unter dem Ehrenschutz unseres Bundespräsidenten Heinz Fischer, der leider nicht kommen konnte aber eine sehr persönliche Grußbotschaft schickte. Der weitest gereiste Gast war Kardinal Rosales von den Philippinen. Das schönste Geschenk brachte die Bürgermeisterin von Innsbruck, Hilde Zach, nach Imst: Die Zusage für die Finanzierung von acht(!) SOS-Kinderdorf Häusern im jüngsten SOS-Kinderdorf Lumbhini, Nepal. Helmut Kutin, Präsident von SOS-Kinderdorf International war auch sichtlich berührt von dieser großzügigen Geste. Er hat uns allen wieder ans Herz gelegt, an der Idee von SOS-Kinderdorf im Sinne einer gerechteren, friedlicheren Welt weiter zu bauen. Mehr denn je gibt es Kinder, die fremde Hilfe brauchen. Auch wenn zahlreiche wichtige Vertreter aus Politik und Kirche dem Fest in Imst die Ehre gaben – es war in erster Linie ein Fest der Kinder! Ihre Gesangseinlagen, ihre Gedichte und ihr Dank an die Freunde und Unterstützer, ohne die SOS-Kinderdorf eine Idee geblieben wäre und wir alle um die größte Hoffnung in unserem Leben ärmer – die SOS-Kinder machten dieses Fest der „Großen“ ganz zu dem ihrigen. Anschließend gedachten die Festgäste unter Bischof Manfred Scheurer am Grab Hermann Gmeiners an den Gründer und Initiator von SOS-Kinderdorf. Last but not least fand im Gemeindehaus die Buchpräsentation:„Für die Kinder dieser Welt: Hermann Gmeiner: der Vater der SOS-Kinderdörfer; die Biografie“ von Claudio Honsal statt. Wen es interessiert: Dieses Buch ist 2009 im Verlag Kösel, München erschienen. Es ist auch angedacht, die „Gmeiner Story“ mit einem bekannten österreichischen Regisseur zu verfilmen – tolle Geschichte. Club Wir Eveline |








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