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Wir sind eine Familie, aber keine gewöhnliche. Ich bin SOS-Kinderdorf-Mutter und von meinen sechs Kindern ist nur Sebastian mein leiblicher Sohn…. Das und vieles mehr erzählt uns SOS-Kinderdorf-Mutter Alexandra aus dem SOS-Kinderdorf Seekirchen. Tauchen Sie ein in Ihre Welt!

Heute habe ich zufällig beim Durchstöbern des Internets diese Homepage gefunden und bin ganz begeistert dass Alexandra neben der vielen Arbeit die sie so schon hat (ich weiß wovon ich rede, war ich doch selber mal ein Kinderdorfkind), noch die Zeit finden ihren “Alltag” ins Internet zu stellen. Ich hoffe dass viele andere Kinderdorf Mütter diesem Beispiel folgen werden

Nachtrag: Leider wird der Blog nicht mehr weitergeführt, schade... aber lies selber:

Wie fängt man an, um aufzuhören?
Gar nicht so einfach, sich von etwas zu trennen, das über ein ganzes Jahr ein fester Begleiter war. Gar nicht so einfach, dieses Weblog zu beenden, Abschied zu nehmen von den vielen Leserinnen und Lesern, die so intensiv Anteil genommen haben, die mir oft Mut gemacht und mich in meiner Arbeit bestätigt haben. Bei ihnen allen möchte ich mich bedanken!

Ja, liebe Leserinnen und Leser, dieses ist der letzte Eintrag meines Internet-Tagebuches und Sie können mir glauben, dass mir die Entscheidung aufzuhören, nicht leicht gefallen ist. Es war für mich eine besondere Erfahrung, Woche für Woche über mein Leben, vor allem über meine Kinder zu berichten – da sieht man den eigenen Alltag manchmal selbst in einem anderen Licht. Und auch die Auseinandersetzung mit den vielen Kommentaren und Nachfragen, auch den kritischen, war für mich oft erfrischend und hilfreich, um die eigene Position zu überprüfen.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich jedoch gemerkt, wie ich mit meiner Kraft und meinen Kapazitäten an die Grenzen komme. Für die regelmäßigen Leser dieses Tagebuchs ist das nichts Neues: Sie wissen, wie schön und aufregend, aber auch wie fordernd manche meiner Tage sind. Und nun kommt eine Zeit, in der meine Kinder noch mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen: Der kleine Dennis kommt in die Schule, die beiden Großen wechseln auf weiterführende Schulen. Das ist eine große Veränderung für uns alle, schon logistisch: Nun sind die sechs Kinder am Vormittag auf fünf Orte verteilt. Und wie sie emotional mit der Veränderung klarkommen, wird sich zeigen. Gerade für den kleinen Dennis, der ja ein sehr großes Bedürfnis nach festen Strukturen hat, wird es sicher nicht ganz einfach.

Aber nun bin ich schon wieder mitten im Erzählen. Und wollte mich doch eigentlich verabschieden. Tatsächlich höre ich auch schon wieder eines der Kinder rufen - ich möchte das als Zeichen nehmen, nun endgültig „Servus!“ zu sagen, den Computer auszuschalten und mich in der kommenden Zeit ganz und gar auf die Menschen zu konzentrieren, von denen ich so viel erzählt habe und die mir so wichtig sind: meine sechs besonderen Kinder.


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